Sie wollen einen neuen Netzwerk-Verstärker kaufen? Testen Sie zuerst die USB-Buchse neben dem Mikrofoneingang
Viele ältere Verstärker haben vorne einen USB-Anschluss für Sticks, den jahrelang niemand genutzt hat. Ein einminütiger Test mit einem MP3-Stick spart oft den Kauf eines neuen Geräts.
Viele schauen auf ihren älteren Verstärker im Wohnzimmer oder die Durchsageanlage im Laden, möchten endlich Musik aus dem Internet abspielen und suchen im Netz schon nach einem neuen Streaming-Verstärker für mehrere hundert Euro. Bevor Sie Geld ausgeben, schauen Sie sich einmal die Vorderseite Ihres vorhandenen Geräts aus der Nähe an: Direkt neben den runden Mikrofonbuchsen oder dem Lautstärkeregler sitzt fast immer ein rechteckiger USB-Anschluss. Vielleicht steckte dort vor Jahren bei einer Familienfeier einmal ein USB-Stick drin, und seitdem ist die Buchse einfach in Vergessenheit geraten.
Geben Sie diesem Anschluss vor einem Neukauf eine Minute Zeit für einen einfachen Test: Nehmen Sie einen normalen USB-Stick (am Computer auf `FAT32` formatiert), kopieren Sie ein einziges MP3-Lied darauf, stecken Sie ihn in die USB-Buchse am Verstärker und drücken Sie am Gerät auf Start. Kommt nicht sofort Ton, drücken Sie daneben auf die `MODE`- oder `INPUT`-Taste, bis das kleine Display auf `USB` umspringt. Sobald Musik aus den Boxen kommt, wissen Sie, dass Ihr alter Verstärker noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Nur wenn trotz Umschalten auf `USB` auch ein einfacher `FAT32`-Stick komplett stumm bleibt, handelt es sich um eine reine 5V-Ladebuchse fürs Handy.
Spielt das Test-MP3 ab, stecken Sie einfach den Raywav Stick in genau diesen USB-Anschluss und bringen Ihren alten Verstärker sofort ins heimische WLAN. Über die Webseite am Handy starten Sie Ihr Musik-Abo, Podcasts oder Lieder von einer Speicherkarte und Ihrer Heim-Festplatte – ohne ein einziges Lautsprecherkabel umzustecken und ohne Geld für einen neuen Verstärker auszugeben.
