Unser Verstärker steckt in einem Metallschrank — warum ruckelt das Internetradio, sobald die Tür zu ist?
Vor dem Schrank zeigt das Handy vollen WLAN-Empfang, doch bei geschlossener Blechtür bricht der Ton ab. Nicht der Router ist kaputt — ein kleiner Positionswechsel des Sticks löst das Problem.
In vielen Geschäften, Restaurants und Gemeindesälen sind Verstärker und Mikrofonempfänger ordentlich in einem großen Stahlschrank oder unter der Metalltheke an der Kasse verstaut, damit keine Kabel herumhängen. Dann tritt ein typisches Phänomen auf: Sie stehen direkt vor dem Schrank, schauen aufs Handy und sehen vollen WLAN-Empfang – doch sobald Sie den Streaming-Stick am Verstärker einstecken und die Blechtür schließen, fängt die Musik an zu stottern oder verstummt nach kurzer Zeit ganz. Viele geben sofort dem Internetanbieter die Schuld und starten dreimal vergeblich den Router neu.
Mit Ihrem Internetanschluss ist alles in Ordnung; das Problem ist, dass ein geschlossener Blechschrank wie ein Metalleimer wirkt und Funksignale fast komplett abschirmt. Vor allem das hochfrequente `5 GHz`-WLAN moderner Router kommt durch Stahltüren und große Gastro-Kühlschränke kaum hindurch.
Der Raywav Stick nutzt deshalb das `2.4 GHz`-Band, das Hindernisse deutlich besser durchdringt. Trotzdem sollten Sie ihn im Metallschrank nicht hinten am Verstärker direkt vor die Rückwand aus Stahlblech stecken. Nutzen Sie am besten die USB-Buchse auf der Vorderseite des Verstärkers oder legen Sie den Stick mit einem kurzen USB-Verlängerungskabel auf dem Fachboden nach vorn in die Nähe des Türspalts. Und falls ein Radiosender nachmittags plötzlich verstummt, ziehen Sie nicht gleich den Netzstecker des ganzen Schranks: Öffnen Sie Internetradio und tippen Sie probeweise einen zweiten bekannten Sender an – oft klemmt nur der Server des ersten Senders, und nach dem Umschalten läuft sofort wieder Ton.
